Bilder von Van der Glas und Ems Rogge

Ab Sonntag, 22. Januar bis Sonntag, 26. Februar 2023 zeigt die Dötlingen Stiftung

in der Müller-vom-Siel-Kate am Rittrumer Kirchweg 1c und in der GALERIE.4 am

Rittrumer Kirchweg 4 Ölgemälde aus dem Archiv der Dötlingen Stiftung von den

historischen Künstlern Emy Rogge und Frans van der Glas.

 

Beginn am Sonntag, 22. Januar, um 11.30 Uhr in der Galerie.4. Die Ausstellungen sind bis Sonntag, 26. Februar, zu sehen.

Die Galerie.4 öffnet samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, die Kate samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

 Bild: Verena Sieling NWZ
Bild: Verena Sieling NWZ

Thea Freiberg (links) und Gerti Essing organisieren die Ausstellung in zwei Häusern, hier in der Müller-vom-Siel-Kate.

Bilder von Frans van der Glas sind in der Müller-vom-Siel-Kate zu sehen.

Seine Gemälde wurden bisher noch nie in Dötlingen gezeigt.

Frans van der Glas (1878-1964) entstammt einer alten holländischen

Künstlerfamilie. In München studierte er Kunst bei Professor Brandes. Studienreisen

führten ihn nach Italien und Österreich. In Sachsen restaurierte er in einigen

Schlössern alte Fresken.

 

Nach seinen Wanderjahren wurde er in Bremen sesshaft. Von hier aus fuhr er oft

während der Sommermonate mit der Eisenbahn nach Dötlingen, wo er befreundete

Künstler besuchte. Nachdem sein Haus in Bremen im letzten Weltkrieg durch

Luftangriffe zerstört worden war, zog er vorübergehend nach Worphausen. In

Lilienthal verbrachte er schließlich seinen Lebensabend.

 

www.doetlingen-stiftung.de


In der GALERIE.4 zeigen wir Ölgemälde von Emy Rogge

Emy Rogge (1866-1959) wurde in Schweewarden an der Wesermündung geboren.

Der Vater war Privatbankier und die Mutter stammt aus einer Leipziger

Künstlerfamilie. In ihren Berichten erwähnt Emy Rogge, dass sie sich in den Jahren

1901 und 1902 mehrfach in der Malschule von Georg Müller vom Siel in Dötlingen

aufgehalten hat, sie gilt als eine seiner Malschülerinnen und viele ihrer Werke

zeigen Dötlinger Motive. Nach einem kurzen Studium im Atelier Levin Funke in

Berlin um 1901 ging Emy Rogge ab 1902 ins Berliner „Kaiser-Friedrich-Museum“,

dem späteren Bode-Museum. Ihre Hauptaufgabe war hier das Kopieren alter

Meister. 1922 zog sie nach Worphausen zu ihrem Bruder Cornelius. In seiner

Radierwerkstatt fertigen die Geschwister zahlreiche Gemälde und Radierungen an,

bevorzugte Motive waren die Fluss,- Moor- und Heidelandschaft sowie

landwirtschaftliche Gebäude und Bauernkaten.

 

Galerie.4


Weitere Informationen sind auf der Website www.doetlingen-stiftung.de veröffentlicht.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch und einen lebhaften Austausch und wünschen Ihnen/Euch einen inspirierenden Aufenthalt in der Müller-vom-Siel-Kate und in der GALERIE.4.